Nagetiere

Hamster

Ein goldenes, seidenes Fell und drollige, schwarze Knopfaugen sind seine Kennzeichen. Der Goldhamster gehört zu den jüngsten unserer Heimtiere. Zoologen und Biologen wussten zwar, dass es ihn gab, aber erst 1930 wurde er von einem israelischen Professor in seiner Heimat, der syrischen Wüste, „wiederentdeckt“.

Da die kleinen Nager sehr robust sind, konnte man sie relativ einfach nachzüchten. Aus einer einzigen Ursprungsfamilie verbreiteten sie sich innerhalb weniger Jahre über die ganze Welt. Erst wurden sie in den USA zu populären Heimtieren, dann - nach dem Zweiten Weltkrieg - auch bei uns.

Meerschweinchen

meerschweinchen bildUrsprünglich stammen die Meerschweinchen aus den Steppen Südamerikas, wo sie heute noch wild leben. Auch wenn ihr Name vermuten lassen würde sind sie nicht mit den Schweinen verwandt, sondern gehören zu der Familie der Nager. Ihr Quieken erinnerte holländische Seeleute an kleine Schweinchen, so erhielten sie ihren Namen.

Ein Meerschweinchen, das sich wohl fühlt, ist munter und aufgeweckt. Bei guter Pflege können die Kleintiere bis zu 8 Jahre alt werden. Wer sich für ein Meerschweinchen - egal welche Rasse - entscheidet, sollte sich vorher genauestens über dessen Lebensgewohnheiten und Bedürfnisse informieren. Am besten anhand von Fachliteratur oder beim Zoofachhändler.

Kaninchen

Das Zwergkaninchen stammt vom europäischen Wildkaninchen ab. Dieses hat sich im Laufe der Jahrhunderte von seiner ursprünglichen Heimat, der Iberischen Halbinsel, über ganz Europa verbreitet. Feldhasen und Kaninchen sehen sich zwar ähnlich, sind aber, wie vielfach angenommen, nicht miteinander verwandt.

Schon die Römer schätzten die kleinen Tiere als Fleischlieferanten. Erst im Mittelalter wurden Kaninchen nachweislich als Haustiere gehalten. Sie wurden in so genannten Leporarien in Klöstern auf Zahmheit gezüchtet.

Nach dem Zweiten Weltkrieg begann man mit der Zucht des Zwergkaninchens aus der Rasse des Hermelin-Kaninchens. Zwergkaninchen sind muntere kleine Gesellen, die viel Bewegung und Gesellschaft brauchen.

Die artgerechte Fütterung hat einen großen Einfluss auf die Gesundheit des Kaninchens. Deshalb ist es besonders wichtig, auch beim Füttern von Leckerlis genau darauf zu achten was gesund ist und was nicht.

Für eine gesunde Ernährung von Kaninchen zählen hochwertiges Heu, das immer zur freien Verfügung stehen sollte, ggf. kleine Mengen Pellets und abwechslungsreiches Frischfutter. Das kann sowohl aus Obst, Gemüse, Gräsern oder Kräutern bestehen. Die Nahrung sollte möglichst dem natürlichen Angebot entsprechen: je nach Saison Löwenzahn, Sauerampfer oder verschiedene Gräser und Gemüsesorten (ungespritzt). Wegen der Gefahr von Blähungen sollte jedoch auf Kohl verzichtet werden.

Ein Kaninchen erhält täglich etwa 100g Grünfutter pro Kilo Körpergewicht. Wichtig ist, dass das Grünfutter immer frisch verfüttert wird. Verwelktes Frischfutter ist ungenießbar und sollte wieder aus dem Käfig genommen werden.

Um sicherzugehen, dass das Tier alle wichtigen Nährstoffe in der richtigen Ausgewogenheit erhält, sollte man als Basis auf getreidefreies Fertigfutter für Kaninchen aus dem Fachhandel zurückgreifen.

Der Flüssigkeitsbedarf des Kaninchens wird überwiegend durch Frischfutter gedeckt, bei erhöhtem Wasserbedarf (Wärme, Hitze, Durst bei Diabetes oder Nierenerkrankungen) reicht dies jedoch nicht aus, so dass täglich frisches Wasser zur Verfügung gestellt werden sollte. Am besten aus einem Trinkautomaten.

Auf keinen Fall dürfen die Kleintiere mit Essensresten oder Süßigkeiten, also menschlicher Nahrung, gefüttert werden oder etwa mit hoch eiweissreichem Hunde- oder Katzenfutter!   

Zwergkaninchen können bei guter Pflege bis zu 10 Jahre und älter werden. Wer sich für eins entscheidet, sollte sich darüber im Klaren sein, dass er ein ganzes Kaninchenleben lang für das Tier verantwortlich ist.

Zwergkaninchen sind von Natur aus gesellige Tiere. Am besten verstehen sich zwei Weibchen – wenn möglich aus dem gleichen Wurf – oder zwei kastrierte Männchen. Unkastriert  würden sie sich nur bekämpfen. Ein gemischtes Paar würde ständig für Nachwuchs sorgen, also sollte wiederum der Bock kastriert werden. Gelegentlich können die Häsinnen sehr dominat werden, dann hilft auch hier die Kastration. Zwergkaninchen sollte man nur im Falle absoluter Unverträglichkeit mit anderen Kaninchen einzeln halten. Lässt man sie den ganzen Tag alleine, verkümmern sie.

Zwergkaninchen können in Stadt- und Mietwohnungen relativ problemlos gehalten werden. Sie benötigen nicht sehr viel Platz und stören die Nachbarn nicht. Als Kleintiere dürfen sie ohne Erlaubnis des Vermieters mit in der Wohnung leben.

Dennoch sollte man versuchen, den Kaninchen ein möglichst naturnahes Leben zu ermöglichen. Dazu gehört möglichst viel Auslauf. Ganz besonders glücklich sind sie, wenn man ihnen die Gelegenheit zum Graben von Gängen und Höhlen gibt.

Zwergkaninchen gelten als ideale „Streicheltiere“. Für Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter eignen sie sich jedoch weniger. Eltern sollten sich - auch bei älteren Kindern – darüber bewusst sein, dass die Verantwortung für das Wohlergehen des Tieres letztlich immer bei ihnen liegt. Deshalb sollten sie sich vor dem Kauf eingehend über die Bedürfnisse des Tieres informieren und prüfen, ob dessen Haltung zum eigenen Lebensstil passt.

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